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Situs Opera

Site-Specific Performance
von
Flexible Response

6. Dezember 2006
Oper Leipzig (Erfrischungsfoyer)
ca. 40'

Im Rahmen des Festivals Eine Frage (nach) der Geste

Situs Opera


english version below


Situs Opera untersuchte das akustische und visuelle Gedächtnis der Oper, ihre theatralen Codes und die in das Operngebäude eingeschriebenen Gesten und Bewegungsmuster des Bühnengeschehens als auch seiner Besucher/innen. Als Bühne wählten wir ein Erfrischungsfoyer, einen Ort der Selbstdarstellung, an dem die Grenzen zwischen Bühnendrama und Alltagsinszenierung fließend sind. Die großen Glastüren wurden geschlossenen und bildeten so eine klassische „Guckkastenbühne“. Die Performance bewegte sich im Innen und im Außenraum des Foyers. Durch Mikrophone wurden die Geräusche im Inneren in den Publikumsraum übertragen. Eine Audiospur aus modifizierter Opernmusik in 30-facher Geschwindigkeit und extrem verlangsamten Arien aus dem frühen 19. Jh. bildeten in Verbindung mit Life-Improvisationen und Gesängen das akustische Gedächtnis des Gebäudes ab. Die Performer/innen reflektierten die theatralen Gesten der Opernsänger/innen und der Besucher/innen auf vergleichbaren Weise: in ihrer Wiederholung, Beschleunigung, Übertreibung, Verlangsamung und Reduzierung. Mit diesen Mitteln entwickelten wir eine ca. 40 minütige Performance, die mit dem selben Bild endete, mit dem sie begann. Ein theatrales Extrakt der Oper.

Von und mit Flexible Response: Diana Wesser und Hermann Heisig (Performance), Ole Schmidt (Sound, Klarinette) und Chris Weinheimer (Violine, Performance)
FlexibleResponse1.jpg
Foto: ||Best|Picture|Point|| / Videodokumentation: Diana Wesser / Kamera: Inka Perl


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Situs Opera
Site-Specific Performance in collaboration with "Flexible Response"
December 6th 2006, Opera Leipzig
(duration: 50 minutes)

Situs Opera investigates the acoustic and visual memory of the opera, its theatrical codes, gestures and patterns of movements of both stage and audience. One a lounges was transformed into a stage. A space for self-dramatisation, where the boundaries between acting and real life are fluent. The big glass doors were closed creating a typical picture stage. The performance moved between the inside and the outside of a lounge. Microphones transmitted the sounds within to the audience sat outside. Modified opera music at an accelerated tempo, slowed down arias from the early 19th Century, live-improvisation and singing mapped the acoustic memory of the building. The performers worked with the gestures of the singers and the audience in a comparable way: repetition, modified speed, exaggeration and diminution of the movements reproduced the visual echos. These performative elements were used to create a 40 minute performance starting and ending with the same image: a theatrical extract of the opera.

Diana Wesser und Hermann Heisig (both performance), Ole Schmidt (sound, clarinet) and Chris Weinheimer (violin, performance)
 
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