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Movements of Lindenau
Leipzig, 2007

 Performance Spaziergang
mit Hermann Heisig
und Roland Beer




Movements of Lindenau Walk

„Um die Musik der Stadt zu entdecken, muss man sie betrachten.“ Henry Lefebvre

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wir befinden uns im haus josephstrasse 22, wir schreiben das jahr 1932. im grundbuch der stadt leipzig sind 11 haushalte eingetragen, denen schätzungsweise je 4 personen angehörten. hochgerechnet auf die 50 im grundbuch aufgezählten gebäude lebten in dieser straße etwa 2200 pesonen. wenn knapp die hälfte von ihnen arbeitstätig war, machten sich hier jeden morgen über 1.000 menschen auf den weg.

Im Zuge der Deindustrialisierung und der sich damit wandelnden Arbeitswelt haben sich die Struktur und die Rhythmen des Leipziger Stadtteils Lindenau völlig veränderten. Vor diesem Hintergrund verband der Spaziergang historische und stadtplanerische Informationen, Wahrnehmungsexperimente, Bewegungsimprovisation und Tanz miteinander und machte die im Stadtraum vorliegenden, sich veränderten Rhythmen für das Publikum aktiv und unmittelbar erfahrbar.

"Eine gelungene Führung der beweglichen Art." (LVZ)

Eine Produktion von Diana Wesser in Koproduktion mit dem Tanzarchiv Leipzig
In Zusammenarbeit mit dem Stadtplaner Roland Beer und dem Tänzer Hermann Heisig | Im Rahmen von ‘mitArbeit. Lebensrhythmen im Wandel’, Ausstellung zum 50jährigen Jubiläums des Tanzarchivs Leipzig, 18. 10. – 11. 11. 2007, Schaubühne Lindenfels Westflügel, Leipzig | Gefördert von: Stadt Leipzig - Kulturamt, Fonds Darstellende Künste


Fotos: Michael Ehritt
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